Die neunte Folge

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ESC Greenroom 09
Der Podcast zum Eurovision Song Contest
mit Dennis und Sascha

Der Abend der Abende liegt hinter uns. Der Eurovision Song Contest 2017 (ESC) wurde am 13. Mai ausgetragen und Portugal gewinnt zum ersten Mal den Wettbewerb. Zudem gibt es bei diesem ESC Sonnen- und Schattenseiten. Eine davon ist das erneut schlechte Abschneiden Deutschlands. Dennis und Sascha bewerten ein letztes Mal vor der Sommerpause den 62. Eurovision Song Contest. 

15. Mai 2017 / Alle Greenroom Folgen hier

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2 thoughts on “Die neunte Folge”

  1. Markus says:

    Hallo ihr beiden,
    nachdem ich mir die letzte Folge der Saison ūüėČ angeh√∂rt habe, m√∂chte ich meinen Senf noch beisteuern. Grunds√§tzlich kann mich eurem Gesamtfazit nur anschlie√üen.
    Zu unserem Vorentscheid:
    Sascha sagte in der Sendung, dass man es in Deutschland mit zu vielen ‚ÄöAbteilungsleitern‚Äô innerhalb der ARD zu tun h√§tte. Da mag etwas dran sein, ich denke aber, das gr√∂√üere Problem sind hier die Plattenfirmen. Solange die bei einer Auswahl von K√ľnstler/Songs mitreden d√ľrfen (im Hinblick auf die weitere Verwertung nach dem Contest), werden wir die authentischen K√ľnstler, die Punkte aus Europa bek√§men, nicht bekommen.
    Man muss sich doch nur ansehen, welchen Mainstream-Dreck die formatierten deutschen ARD-Sender t√§glich spielen…
    Was mich zu Helene Fischer bringt. Den Ruf nach ihrer Teilnahme gibt es ja immer wieder und leider konnte ich ihr am Finalsamstag in der ARD auch nicht ausweichen ūüėČ
    Der Auftritt, den ich dort gesehen habe, war vergleichbar mit dem was Griechenland uns dieses Jahr geliefert hat (belangloses Disco-Bum-Bum). M√∂chten wir damit antreten?? Ich nicht…
    Au√üerdem w√ľsste ich gerne, warum J√∂rg Grabosch (Raab TV/Brainpool) Mitglied der deutschen Delegation ist?
    Insgesamt reden mir da zu viele Personen mit, die f√ľr den deutschen Mainstream stehen.

    Der Idee eines deutschen Melodifestivalen stehe ich positiv gegen√ľber. Man k√∂nnte es vielleicht auf insgesamt 3 Sendungen begrenzen, aber auf jeden Fall sollte (wie in Schweden) eine internationale Jury mit abstimmen(!). Denn man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass wir im Finale auf die Punkte der anderen L√§nder angewiesen sind.
    Die deutschen Zuschauer w√§hlen was ihnen gef√§llt, nicht was im Ausland gut ank√§me…

    Mein letzter Punkt: der Song, bzw. die Version.
    Wenn man es genau nimmt, haben die Zuschauer im diesj√§hrigen Vorentscheidung einen Song gew√§hlt, der so nicht im Finale aufgef√ľhrt wurde.
    Es handelte sich um eine Live-Version, von einem Orchester gespielt, die anschließend noch verändert wurde.
    Ein Song, der zur Auswahl steht, sollte auch so in den Wettbewerb kommen. Siehe Italien: die Variante des Sanremo Festivals war auch eine Orchester-Version, die mir wesentlich besser gefallen hat, als die Video-Version.
    Dann wurde dieser Titel auch noch um die zweite Strophe beschnitten um auf die erforderlichen 3 Minuten zu kommen. Meiner Meinung nach, hat Italien das geschadet.
    Grundsätzlich ist es doch so, dass man die Songs erst in der Live-Version beurteilen kann. Ein Video verspricht ggf. zu viel (Belgien 2017) oder verändert den Song komplett (Schweiz 2017, die Live-Version war wesentlich besser).

    Soviel zu meinen Gedanken dazu. Ich freue mich, auf die neue Saison mit eurem Podcast und höre auf jeden Fall weiter zu.
    Viele Gr√ľ√üe
    Markus

    1. Sofareporter says:

      Hallo Markus,

      vielen Dank f√ľr Deinen ausf√ľhrlichen Kommentar.

      Ich denke auch, ein weiterer Teil des Problems sind Plattenfirmen, die den Daumen auf die K√ľnstler haben. Der Eurovision Song Contest gilt nicht als kommerziell und daher h√§lt sich ihre Motivation auch in Grenzen.

      Ob wir wirklich einmal eine Helene Fischer beim ESC sehen werden, bleibt dahingestellt, aber vielleicht w√§re eine interne Auswahl mit einem bestimmten K√ľnstler, der wom√∂glich seinen Song selbst geschrieben hat, eine Option zu einem klassischen Vorentscheid.
      Ich bin auch Deiner Meinung, wenn ein Vorentscheid, dann muss man ihn auch zelebrieren und muss ihn mindestens auf drei Shows ausweiten. Der deutsche ESC Teilnehmer wird dadurch bekannter und der Wettbewerb bekommt in der Bevölkerung auch eine größere Akzeptanz.

      Wir freuen uns, dass Dir unsere aktuelle Staffel des Greenroom gefallen hat und hoffen, dass Du ab September/Oktober auch wieder zuhörst.

      Viele Gr√ľ√üe
      Sascha

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