Projekt Dark Horse

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13. Januar 2019.  Der deutsche ESC-Vorentscheid Unser Lied für Israel wird am 22. Februar 2019 in Berlin ausgetragen. Sieben Acts werden zur Auswahl stehen. Die Songs kennen wir noch nicht, dafür aber andere Einzelheiten wie es für Deutschland bis zum Finale des Eurovision Song Contest in Tel Aviv weitergeht.
In dieser Sendung
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Unser Lied für Israel – The long way to Tel Aviv 

Am 19. Mai 2018, kurz nach dem ESC Finale in Lissabon, rief der NDR interessierte Künstler und Newcomer dazu auf, sich für den deutschen Vorentscheid Unser Lied für Israel per Online Formular zu bewerben. Die Bewerberrunde wurde am 31. Juli 2018 geschlossen. Es konnte sich jede/r bewerben, die/der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Die Staatsbürgerschaft spielte keine Rolle. Gruppen/Bands durften nicht mehr als sechs Mitglieder haben.  

Mehr als 1.000 Talente standen zur Auswahl, davon haben sich 465 offiziell beim NDR beworben, die übrigen Talente wurden von Musikredakteuren, Mitarbeitern vom NDR sowie freie Redakteure, die für die ARD arbeiten, vorgeschlagen. Ein Gremium hat aus diesen 1.000 Talenten vorab 198 Kandidaten für das Eurovisionspanel vorselektiert. 

Das Eurovisionspanel besteht aus 100 Personen, die per Online Umfrage aus 15.000 Menschen ausgesucht wurden. Die 100 Personen sollen den Musikgeschmack der internationalen Fernsehzuschauer repräsentieren. Die Hälfte der Panelteilnehmer wurde aus dem Panel für Unser Lied für Lissabon 2018 rekurtiert.  

Das Eurovisionspanel trat Ende August 2018 zum ersten Mal zusammen. Es reduzierte die 198 Talente auf 50. Im Anschluss hat die internationale Jury diese Anzahl auf 20 Talente gesenkt, die dann zu einem Workshop nach Köln Ende September eingeladen wurden. 

Beim Workshop in Köln wurden die Talente auf Herz und Nieren geprüft. Gemeinsam mit Wolfgang Dahlheimer (Heaytones) wurden die Potentiale und Musikstile der Künstler ausgelotet. Zudem wurde ein 90sekündiger Clip von den Workshopteilnehmern für die nächste Runde produziert. 

Aus den 20 Teilnehmern des Workshops in Köln wählte im Anschluss das Eurovisionpanel und die internationale Jury die sechs Kandidaten für den deutschen Vorentscheid Unser Lied für Israel. 

Die bereits bekannten Teilnehmer für den deutschen Vorentscheid sind Aly Ryan, BB Thomaz, Linus Bruhn, Gregor Hägele, Lilly Among Clouds und Makeda. Diese sechs Künstlerinnen und Künstler haben mit namhaften Komponisten in einem sogenannten Songwritingcamp in Berlin 30 Songs geschaffen, darunter waren auch zwei Songs in deutscher Sprache sein. 

Zudem kommt als sogenannter Complete Act das Duo Sisters (Carlotta Truman und Laurita) hinzu. Damit besteht der deutsche Vorentscheid 2019 aus sieben Teilnehmern. Der deutschen Vorentscheid Unser Lied für Israel findet in Berlin am Freitag, 22. Februar 2019 um 20:15 Uhr im ERSTEN, bei ONE und der Deutschen Welle statt. Die Show ist auf zwei Stunden terminiert und wird von Barbara Schöneberger und Linda Zervakis moderiert.  

Die Show wird in Berlin Adlershof produziert. Es ist das gleiche Studio, in dem auch The Voice of Germany produziert wird. 

Karten für die Show sind seit 10. Januar 2019 über TV Ticket erhältlich (solange der Vorrat reicht).  

Unsere Lieder für Israel

Die Titel der Songs sind bereits bekannt, allerdings werden Sie erst am 22. Februar im ERSTEN in der Sendung Unser Lied für Israel erstmals veröffnetlicht. 

Aly Ryan Wear your love
Musik und Text: Aly Ryan, Michelle Leonard, Thomas Stengaard, Tamara Olorga

BB Thomaz Demons
Musik und Text: BB Thomaz, Andrew Tyler, Ricardo Bettiol, Tim Schou

Linus Bruhn Our City
Musik: Linus Bruhn, Dave Roth, Pat Benzner, Serhat Sakin, Simon Reichardt
Text: Linus Bruhn, Dave Roth, Pat Benzner, Serhat Sakin, Gianna Roth

Gregor Hägele Let me go
Musik und Text: Gregor Hägele, Jonas Shandel, David Jürgens, Tamara Olorga

Sisters Sister
Musik und Text: Laurell Barker, Marine Kaltenbacher, Tom Oehler, Thomas Stengaard

lilly among clouds Surprise
Text: Elisabeth Brüchner, Musik: Elisabeth Brüchner, Udo Rinklin

Makeda The day I loved you most
Musik und Text: Makeda, Tim Uhlenbrock, Kelvin Jones, Kristine Bogan

Im Podcast besprochen

Gegenüber eurovision.de gaben am 8. Januar 2019 ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber und Head of Delegation Germany Christoph Pellander in einem Livestream neuste Details zum ESC Vorentscheid Unser Lied für Israel am 22. Februar 2019 und die weiteren Schritte bis zum Eurovision Song Contest in Tel Aviv bekannt und beantworteten Fragen der Zuschauer. [Link]

Und wieder macht ‘s der Florian. Ende 2018 wurde das Design der Bühne des Eurovision Song Contest in Tel Aviv bekannt gegeben. Sie wurde vom Deutschen Florian Wieder erdacht. [Link]

Reaching for the stars. Das Theme artwork des Eurovision Song Contest 2019. [Link]

Der Prinz Blog hört auf. [Link] [Link]

Bewirb Dich auf eurovision.de als Fanexperte und diskutier mit den Songchecker Alina Stiegler und Stefan Spiegel auf dem Sofa mit. [Link]

Der ESC Greenroom ist für den Podcastpreis 2019 in der Kategorie Unterhaltung nominiert. Bis zum 15. Februar 2019 könnt Ihr für uns abstimmen. [Link]

Wieder macht Albanien den Anfang und hat bereits Ende Dezember 2018 die Teilnehmerin für den Eurovision Song Contest im Musikfestival Festivali i Këngës gekürt. Es ist die 36jährige Sängerin Jonida Maliqi, die mit einem sehr landestypischen Act antritt. 

Powered by RTSH – Radio Televizioni Shqiptar
Titel Ktheju Tokës – Fest 57 Natta III
Interpretin Jonida Maliqi 


Zypern möchte 2019 an den überragenden Erfolg beim Eurovision Song Contest 2018 anknüpfen. Tamta heißt die Künstlerin und wird den Song Replay singen. Das Lied, das in Schweden fertig produziert wird, ist aber noch nicht veröffentlicht. 

Powered by Tamta Official
Titel Να Με Πάρεις Μακριά | The Bachelor 3 OST (Official Music Video)
Interpretin Τάμτα (Tamta)


Alice Merton ist eine 25jährige deutsche Popmusikerin aus Berlin, die ihre Kindheit in Kanada verbracht hat. Man kennt sie von ihrem 2017 Hit No Roots. Am 18. Januar kommt ihr Album Mint heraus. So ein ähnlicher Song wie Why So Serious könnten wir uns von ihr als deutschen ESC Act vorstellen.

Powered by Alice Merton
Titel Why So Serious (Official Video)
Interpretin Alice Merton



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3 thoughts on “Projekt Dark Horse”

  1. Dr.Sanremo says:

    Schreiben wir mal für die nächste ESC Greenroom ausgaben einen Kommentar in der Hoffnung das er beim Podcast dabei ist:)

    Französischer Vorentscheid (Destination Eurovision):

    Eine Frage bei der sich ganz Frankreich an die eigene Nase fassen muss ist warum sind die nach meiner Meinung nach drei besten Songs in den Halbfinals rausgeflogen. Lautner mit J’ai pas le temps könnte gut zum Chillen den ganzen Sommer im Radio auf und ab gespielt werden dieser Song bleibt einen im Kopf und kommt nicht ins Finale da stimmt doch was nicht? Und ein weiterer toller Ohrwurm wie von Gabriella On cherche encore (Never get enough) kommt ebenfalls nicht weiter? Für Gabrielle würde ich extra nach Quebec reisen um um ihre Hand anzuhalten. Aber das schlimmste ist das Florina mit In the Shadow nicht ins Finale gekommen ist und auch nicht Gewonnen hat. Anstatt einen Song zu Wählen der das ganze Ding in Tel Aviv hätte gewinnen können wie der von Florina wählt man Bilal Hassani. Okay Bilal kommt bei der LGBT Community gut an aber dieser Song obwohl er von Madame und Monsieur geschrieben ist hat null besonderes. Zudem kommt noch dazu das mein eigener Stuhlgang die Menschen mehr berühren würde als Bilals Performance. Emmanuel Moire ( auch Gay conform) hätte eher in Tel Aviv Punkten können wenn er das Finale gewonnen hätte

    Spanischer Vorentscheid (Operación Triunfo 2018: Gala OT a Eurovisión)

    Mit Miki und La Venda hat Spanien meiner Meinung nach diese Jahr einen kleinen (ACHTUNG KULT EUROVISION WORT) Geheim Favorit gewählt. La Venda könnte sehr gut hier in Deutschland auf jedem Karnevals Zug abgespielt werden. Dieser Song macht einfach nur gute Laune und Sticht bestimmt sehr heraus im Finale. Was am Spanischer Vorentscheid sehr Traurig wahr ist das Amaia und Alfred nicht zusammen aufgetreten sind weil sie sich getrennt haben (Wer hätte das gedacht). Zudem gibst noch zu ergänzen das die Kandidatin Marilia die Todo Bien gesungen hat von mir offizielle den Status SUPERHOT bekommen hat und durch aus mal nach Deutschland kommen sollte damit man sich mit ihr ” gut unterhalten kann”.

    Auslosung der Halbfinales:

    Durch die Auslosung der Halbfinales ist eins schon mal sicher Tamta ist definitiv schon im Finale dar Zypern zusammen mit Griechenland und Georgien im ersten Halbfinale ist und Tamta ja Georgische Wurzeln hat.

    Moderatoren:

    Dieses Jahr gib es auch wie in Lissabon wieder vier Moderatoren. Ich persönlich fand Daniela Ruah, Sílvia Alberto, Catarina Furtado und Filomena Cautela im letzten Jahr super obwohl viele sie und ihre Leistungen stark kritisiert haben. Erez Tal soll ein erfahrender Fernsehe Mann sein sozusagen der Carlo Conti von Israel er wirkt aber ziemlich langweilig. Bar Refaeli ist natürlich weltbekannt aber Gal Gadot wäre mir tausend mal lieber gewesen. Assi Azar und Lucy Ayoub wären bei der Halbfinal Auslosung ziemlich witzig gewesen , ich hoffe das sie im Mai auch in der Show einige Gangs raushauen. Schade das Lucy Ayoub lau Wikipedia einen Freund hat aber sie wäre eh nur der ersatz für Gabielle gewesen welche ja auch nur der Ersatz für meine Nummer eins Marilia aus Spanien ist.

    Norwegischer Vorentscheid:

    Kleiner Fan Fact Das Mädchen für das Alexander Rybak Faritale gesungen hat tretet dises Jahr beim Norwegischen Vorentscheid an (Ingrid Berg Mehus mit Feels) sie ist auch meine große Favoritin für den Vorentscheid weil der Song einfach klasse ist neben dem Beitrag VON (D’Sound mit Mr. Unicorn)
    Zusatz Infos:

    Meine Favoriten für das Eesti Laul 2019 xtra basic & Emily J und Kerli Stone

    Mein Favorit für Dänemark Leeloo

    Außerdem ist die vom Melodifestivalen 2019 die Hässlichste aller Zeiten keine Ahnung was SVT sich dabei gedacht hat aber die Song Ausschnitte von Wiktoria und High15 hören sich ganz gut an mal sehen wer das ganze gewinnt.

  2. Marku says:

    Danke für die neue Folge.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Peter Urban besser leben kann, als mit der Moderation von Barbara Schöneberger. So what? Lasst ihn doch den Vorentscheid kommentieren. Wenn es so läuft, wie in den letzten Jahren, ist es vielleicht nicht verkehrt, dass jemand dem Publikum die Regeln und das Geschehen nochmal zusammenfassend erklärt.
    Babsi wird das nicht hinbekommen (hat sie bisher nie). Die wird weiterhin so damit beschäftigt sein, das ganze zu ironisieren (Motto: “..was mache ich hier eigentlich…”), dass für die wichtigen Dinge keine Zeit bleibt.

    Und ehrlich gesagt, ist mir ein Kommentator (auch im Mai) mit musikalischem Sachverstand tausendmal lieber, als ein irgendjemand aus den “jungen Wellen” der ARD (und darauf wird es bei einer entsprechenden Nachfolge wohl mal herauslaufen), der dann auch nur dumme Sprüche klopft (siehe Terry Wogan).
    Bei der Kritik von Dennis an den sich wiederholenden Kommentaren gebe ich zu bedenken, dass es sich bei uns um Hardcore-Fans handelt, die alles rund um den ESC aufsaugen.
    Der “normale” TV-Zuschauer sieht/hört an dem Samstag die Sendung und damit alles zum ersten Mal. Selbst wenn ein Nicht-Fan die Semis sieht, wird ihm kaum auffallen, dass sich der Kommentar ggf. ähnelt.
    Wir müssen immer bedenken, dass wir hier die Insider sind 😉

    Bei den SISTERS stimme ich Sascha grundsätzlich zu. Ich habe auch das Gefühl, dass die beiden im Livestream von Pellander/Schreiber gepusht wurden.
    Allerdings habe ich Herrn Schreiber so verstanden, dass der Song von den SISTERS auch durch die Jurys bewertet wurde und deshalb nun genommen wird (wie von Tobiz erwähnt).
    Im Video sagt er dazu ab ca. Minute 12:00 etwas: “…der Song hat uns überzeugt und hat die Jurys überzeugt.”
    Das würde für mich bedeuten, dass die beiden Sängerinnen kein Songwriting-Camp gemacht haben, aber mit dem Song trotzdem durch die Vorauswahl mussten (wie die anderen auch).

  3. Tobiz says:

    Hallo,
    die Sisters wurden genau wie die anderen 6 durch die Jurys abgesegnet. Von einer Wildcard kann man daher eher nicht sprechen.
    Und es ist richtig, dass der albanische Vorentscheid für albanische Verhältnisse sehr modern war. Das erste Halbfinale war noch traditionell mit einen Live-Orchester, das zweite Halbfinale dann aber schon mit Playback und manche hatten auch eine richtige Choreographie.
    Der Gewinner ist okay. Wahrscheinlich wird das typisch für Albanien noch einmal verändert, wodurch ich die Hoffnung auf einen moderneren Klang habe.
    Mall vom letzen Jahr wurde übrigens nicht nur gekürzt, sondern bekam auch einen kompletten Revamp.
    Die Pressekonferenz vom NDR fand ich sehr gut, da sie leider die Roadshows absagen mussten, und hat meine Vorfreude auf den Entscheid gestärkt.
    Und ich würde es übrigens toll finden, Sascha wieder beim Songcheck als Experte zu sehen (und Dennis kann ja als Fan dazukommen).

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